Zakynthos
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Surft mit der Maus über die Insel und erkundet mit unseren Berichten und Fotos …
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Insel der Naturschönheiten
 

Die Bilder der Süd-West-Küste und die Orte der Ost-Küste werden das Bild abrunden. Verstehen kann man das aber erst nach den Impressionen einer alten Kulturlandschaft und ihrer Bewohner im Landesinneren. Folgt uns dorthin:

Die Riisa

Sinnbild der Fruchtbarkeit des Landes ist ganz besonders die „Riisa“ (griech.: = „Wurzel“). Wie in einer weiten Schüssel liegt diese Ebene inmitten der Insel. Zwischen Gaitani, Macherado und Katastari breitet sich ein Dreieck mit vielen Bauerndörfern aus, das wie ein einziger üppiger Garten blüht und grünt. Mittendrin (in Drakas) durften wir bei Jannis Hionis sein persönliches Paradies mit seiner Familie ganz privat erleben: rund um das Haus alles, was die Natur hervorbringen kann. Seine Nebenerwerbslandwirtschaft ist typisch; die Qualität der Produkte berühmt. Wein, Oliven, Korinthen, Zwiebeln: das Spektrum ist groß. Der feine Rotwein – in Griffweite nur einen Meter neben der Terrasse gewachsen – krönt das Ganze und schmeckt auch schon als Beere frisch gepflückt.

Museum Vertzagio

Ein schönes Spiegelbild der der jahrhundertelangen Bewirtschaftung dieses Kulturgebietes bietet das Folklore-Museum der Familie Vertzagio in Pigadakia. In alten Ställen hat man Zeugnisse des täglichen Lebens ebenso zusammengetragen wie Ausrüstungsgegenstände der bäuerlichen Arbeit. Die Baumhütte zeigt eine alte Sitte auf Zakynthos: um die oft langen Wege vom Feld nach Hause nicht mehrfach gehen zu müssen, hat man in diesen – sogar mit komplettem Bett ausgestatteten – Hütten vor Ort übernachtet (Link zur Museums-Homepage) [ext. Link].

Ano Gerakari

Verweilen wir noch einen Moment bei der Kultur: Ein ganz auffälliges Merkmal des italienischen Einflusses im Laufe der Geschichte sind die Glockentürme. Einzigartig in der griechisch-orthodoxen Kirche (nur auf Zakynthos!) stehen sie zahlreich neben den Gotteshäusern. Als massiver Einzelturm, wie ein Torbogen aufgestellt oder in filigran zerbrechlich wirkender Bauweise überragen sie den sakralen Bau. Bestückt mit klangvollen Glocken – die beiden von Agia Maura in Macherado soll man angeblich über die ganze Insel hören können! – setzen sie einen sichtbaren Kontrapunkt zur üblichen Bauweise. Das Foto zeigt den Turm von Ano Gerakari; von diesem exponierten Platz aus sieht man die halbe Insel. Noch ein Detail für den Kenner: die Lautsprecher sind typisch: die griechische Kirche ist nicht still und zurückhaltend; der Platz um die Kirche bildet stets eine lebendige Versammlungsstätte.

Ein besonders schönes Kunstwerk orthodoxer Malerei ist die Hauptkirche des Inselheiligen Agios Dionysios in der Stadt (der große Turm am Hafen ist gar nicht zu verfehlen). Kein Millimeter der großen Innenflächen ist unbemalt und alles ist in feinstem Zustand. Immer einen Besuch wert! (Wie üblich, darf man auch dort nicht fotografieren, sonst hätten wir das sicher hier dokumentiert.)

Eleftherotria

Ein persönlicher Gewinn für uns war die Besichtigung des Nonnenklosters Eleftherotria bei Macherado. Allein schon die Lage mitten in der üppig grünen Riisa – und damit mitten im Leben statt in klösterlicher Einsamkeit – ist bemerkenswert. Selbst in den Beschränkungen des Ordens fanden wir auch hier eine persönliche Betreuung, die über das Maß eines „Fremdenführers“ weit hinausging. Und das ohne eine gemeinsame Sprache, was das Erlebnis nur verstärkte! Die einzigartige Optik dieses wie ein maurisches Schloss in den 60er-Jahren neu erbauten Gebäudes zwischen sattem Grün verstärkt den mentalen Eindruck. Kulturell überragen die mit feinstem Blattgold handbelegte Marien-Ikone und die Reliquiensammlung aus dem heiligen Land; die von einer Nonne in jahrelangen Pilgerfahrten persönlich zusammengestellt wurde.

Agios Sostis

Den Übergang aus diesem grünen Kleinod zum touristisch erschlossenem Meer bietet nach einer Fahrt durch schier endlose Olivenhaine die kleine Insel Agios Sostis. Nur durch einen kurzen Steg über flaches, glasklares Wasser vom Festland getrennt (nach einem Erdbeben im Jahre 1651), ist sie hauptsächlich ein guter Platz für schöne Fotos. Unsere stimmungsvolle Aufnahme zeigt einen morgendlichen Blick in Richtung der vorgelagerten Insel Marathonissi.

Nach diesen ganz persönlich wirkenden Eindrücken, wollen wir nun bei einer virtuellen Fahrt entlang der steilen Süd-West-Küste deren optische Attraktionen vorstellen …


Cover: Reiseführer Zakynthos Auszeichnung ITB

Zu vielen dieser Orte erläutert der Reise-Führer des Michael-Müller-Verlags historisches Wissen und praktische Tipps, die in der weitgehend überarbeiteten 6. Auflage (01/2016) nochmals verbessert wurden.

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zuletzt geändert: 16.01.2016