Chalkidiki
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Unsere Berichte und Fotos zeigen Euch …
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Schönheiten der Chalkidiki
 

Jetzt geht die Fahrt erst einmal auf den ersten Finger: die Kassandra. Später werden wir dann noch den zweiten Finger Sithonia und das Bergland mit Euch besuchen.

Die Fahrt vom Flughafen zeigt einen kurzen Seitenblick auf die Millionenstadt Thessaloniki, der gleich die Warnung unseres Fahrers provoziert: „Fahren Sie nicht mit dem Auto hinein; es herrscht das Chaos!“ Da wir auch keine Museen sehen wollten, haben wir uns bis heute daran gehalten :-)
Die folgenden ca. 50 km führen durch leicht hügeliges, etwas trostloses Land, aber dann: der Kanal von Potidea, Kassandra ist erreicht. Und schon wechselt die Landschaft: über fruchtbare Felder und an Wäldern vorbei erreichen wir unsere Ferienanlage Sani Resort.

Bei unserer Rundfahrt folgen wir nun zuerst der westlichen Küstenstraße. Nach einer Kuppe hinter Siviri (schöner Blick!) folgen zwei Kreuzungen:

Kassandrino Kalandra

– zuerst links zum ruhigen Bergdorf Kassandrino.
Auch hier ist – wie so oft – die Kirche besonders auffällig: die rot-weiße Backsteinbauweise ist dabei typisch.

– kurz darauf rechts bergauf nach Kalandra.
Außer hübschen Fernblicken sieht man hier noch viel griechische Urtümlichkeit – und diese sehr eigenartige Kapelle

Eklissaki

Überall in Griechenland findet man am Straßenrand kleine Bildstöcke; dort heißen sie „Eklissaki“. Meist ist ihr Anlass eher traurig (Autounfälle!), trotzdem – oder gerade deshalb! – werden sie mit sehr viel Liebe detailliert gestaltet und gepflegt. Ein besonders schönes und buntes Exemplar haben wir auf dem Weg nach Possidi entdeckt.

Kapellen-Idyll

Und weiter geht es mit den optischen Highlights: Kurz vor der Südspitze der Halbinsel steht eine – äußerlich bescheidene – Kapelle sehr fotogen an der Straße: Faneromeni. Auch hier alles typisch: kleiner Vorplatz in blau-weiß; die Fahnen von Kirche und Staat einträchtig nebeneinander; private Pflege der Anlage (das bedeutet auf griechisch: sie arbeitet, er kontrolliert …); Katzen und Esel mittendrin; freundlicher Empfang; kurzum: ein Platz zum Wohlfühlen! Mit etwas Glück erlebt man – so wie wir schon ab und zu –, dass die Kapelle durchaus kirchlich genutzt wird. Ein Hinweis: griechische Hochzeiten, Taufen, etc. dauern reichlich lang …

Agios Nikolaos Agios Nikolaos

Ganz im Süden führt von Paliouri aus eine Straße nach Agios Nikolaos; einem ganz kleinen Fischerhafen; was denn sonst bei diesem Namen :-)
Eine einfache Kapelle – die offensichtlich manchmal auch als Picknickplatz dient – ziert das Kap und man kann bei absoluter Ruhe einen Blick über den Torronäischen Golf auf Sithonia genießen.
Lindenstraßen-Fans aufgepasst: Domna Adamopoulou („Elena Sarikakis“) hat uns gegenüber Paliouri stolz als „mein Dorf“ bezeichnet!

Chrousso - Hafen

Auf der Ostseite der Halbinsel angelangt, hätten wir beinahe den Hafen von Chrousso verpasst! Nur eine unauffällige Sand-Buckel-Piste (Ausschilderung: „Gold-Beach“) führt dort hinein, aber es lohnt sich: ruhiger Wald am Kap, Blick auf Sithonia und stilvolle Fischermotive.
Bitte 2x Vorsicht: die sehr tiefe, sandige Piste bekommt nicht jedem Auto (wer will sein Fahrzeug hier schon freigraben müssen …) und extreme Waldbrandgefahr!

Kurz danach hat uns die Zivilisation eingeholt: Pefkochori entwickelt sich zu Klein-Mallorca :-(

Kloster Ioannou tou Roussou Kloster Ioannou tou Roussou Kloster Ioannou tou Roussou

Aber es gibt Abhilfe: eine kleine Tafel zeigt den Weg zum Kloster Ioannou tou Roussou (ca. 4 km außerhalb).

Die Anfahrt bergauf durch ein hübsches Tal (abgesehen von einer kleinen Müllkippe und einigen Hunden, die Fahrzeuge offensichtlich mit flüchtenden Hasen verwechseln …) und die Stille am Klostervorplatz bringen wieder Ruhe in die Seele.

Wer genau aufpasst, findet ein paar Kilometer weiter am Ortsausgang von Polychrono ein handgemaltes Mini-Schild nach links: „Turtles“. Über eine abenteuerliche Sand-Schotter-Piste geht es stark bergauf zum „Schildkrötensee“. Dieser eigentlich völlig uninteressante kleine Waldsee in nicht sonderlich begeisternder Umgebung ist nur durch die tatsächlich zahlreich vorhandenen Wasserschildkröten bemerkenswert. Mit etwas Geduld in der Anfahrt kann das für Kinder durchaus interessant sein.

Agia Marina

Es erstaunt immer wieder, mit welchem Aufwand und welcher Liebe die Griechen ihre Frömmigkeit ausdrücken. Mitten im Wald findet man nicht nur kleine Kapellen sondern teilweise Kirchen!
Und immer gibt es den obligatorischen Festplatz! Ein sehr schönes Beispiel dafür ist Agia Marina, ganz unspektakulär zwischen Kassandrino und Kassandria im Wald.
Es ist nur leider sehr traurig, dass diese Gotteshäuser aus Sicherheitsgründen immer öfter geschlossen bleiben müssen.

Nea Fokea Afitos

Touristisch interessant sind zwei nahe beianderliegende Ziel im Nordosten von Kassandra: Afitos (linkes Bild) und Nea Fokea (rechtes Bild).

In Afitos gibt es noch kleine, verwinkelte Gassen und Höfe, durch die man bummeln kann.
Und in Nea Fokea ist neben dem bunten Treiben am Hafen ein Höhlengang sehenswert, über dessen Entstehung man lange diskutieren und rätseln kann.

Abschließend zu Kassandra: eigentlich haben wir weniger Hotelklötze gesehen als befürchtet! Trotzdem ist der prägende Einfluss des Tourismus schon deutlich: Orte wie Chanioti, Kallithea oder ganz besonders Pefkochori sind doch sehr überlaufen.

Pension Afroditi (externer Link)

Aber: wir haben auch dort einen hübschen Platz gefunden: Pension Afroditi! [ext. Link]
Ein sehr netter Grieche – der einige Jahre in Hamburg lebte und perfekt deutsch spricht! – führt diese kleine, aber feine Familienpension direkt am feinsandigen Strand in Kallithea. Auf der Terrasse kann man die feinsten Köstlichkeiten griechischer Küche („hmhh … “) gemütlich genießen.
Wer unserer Empfehlung dorthin folgt, richtet bitte schöne Grüße von Monika und Claus („die aus dem Internet“!) aus …

Wesentlich ruhiger ist die Nachbar-Halbinsel Sithonia; folgt uns also auf diesen mittleren Finger der Chalkidiki!


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zuletzt geändert: 14.05.2015